Corona – Wichtige Hinweise für Eltern

21.04.2020

Schule startet ab 04.05.2020 mit den Abschlussklassen

Der stufenweise Einstieg der Schulen in den Präsenzunterricht beginnt an diesem 4. Mai 2020 mit Schülerinnen und Schülern aller allgemein bildenden Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, sowie mit den Schülerinnen und Schülern der Prüfungsklassen der beruflichen Schulen. Das heißt, die Kursstufe (erste und zweite Jahrgangsstufe) der allgemein bildenden Gymnasien und entsprechender Gemeinschaftsschulen, die Klassenstufen 9 und 10 der Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen werden zum Start einbezogen. Für auf G-Niveau unterrichtete Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 gilt dies in diesem ersten Schritt hingegen noch nicht. All dies gilt analog für entsprechende Schülerinnen und Schüler an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ).

An den Grundschulen beginnt der Unterricht zu einem noch festzulegenden, späteren Zeitpunkt mit der Klassenstufe 4. Hier sind dann die Vorbereitung des Übergangs auf die weiterführende Schule sowie der Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht vorrangig. Ergänzende Hinweise werden rechtzeitig folgen. Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport geht davon aus, dass ein Unterrichtsangebot im Schulgebäude auf längere Sicht nur eingeschränkt möglich sein wird.

Mund- und Nasenschutz keine Vorgabe
Außerdem weist das Kultusministerium darauf hin, dass das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, das Bund und Länder für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen haben, für die Teilnahme am Unterricht keine Vorgabe ist. Sollten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte diesen aber verwenden wollen, so spricht nichts dagegen.

Ausweitung der Notbetreuung ab Montag, 27.04.2020
Im Rahmen der aktuellen Regelungen der Bundes- und Landesregierung wurde festgelegt, dass die Kontaktbeschränkungen aufrechterhalten werden und Kindertageseinrichtungen für den regulären Betrieb weiterhin geschlossen bleiben, um eine sich rasant ausbreitende lnfektionswelle zu verhindern. Es wurde aber entschieden, vom 27. April 2020 an die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege, an Grundschulen sowie an den weiterführenden Schulen auszuweiten, um Eltern, die einer präsenzpflichtigen Arbeit nachgehen, zu entlasten.
So werden künftig auch Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen. Neu ist zudem, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten. Die Anmeldung erfolgt direkt über die beiden Kindergärten und über die Göge-Schule. 

>>> DOWNLOAD Antragsformular Notbetreuung


Angebot bleibt Notbetreuung
Aus Gründen des Infektionsschutzes wird die Erweiterung deshalb auch künftig nur einen begrenzten Personenkreis umfassen können. Vor diesem Hintergrund müssen die Eltern eine Bescheinigung von ihrem Arbeitgeber vorlegen sowie bestätigen, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Gebührenerhebung 
Unabhängig von der noch ausstehenden Grundsatzentscheidung des Gemeinderats für die Gebühren während der Zeit der Corona-bedingten Kindergartenschließung werden ab Mai für die Notbetreuung im Kindergarten Gebühren im üblichen Umfang erhoben. Dies gilt ebenso bei Schulkindern, die für ein erweitertes Betreuungsangebot (VGS oder EGVS) angemeldet sind. Auch das Mittagessen ist dann kostenpflichtig.

Gruppengröße: Gesundheitsschutz hat Vorrang
Die Notbetreuung der Kindergarten-Kinder findet in der jeweiligen Einrichtung statt, die das Kind bislang besucht statt. Die Grundschulkinder werden zentral in der Göge-Schule in Hohentengen betreut. Die in der erweiterten Notbetreuung zulässige Gruppengröße beträgt höchstens die Hälfte der genehmigten Gruppengröße, bzw. des geltenden Klassenteilers. 

Entscheidungsspielraum vor Ort
Die Träger der Einrichtungen können in der erweiterten Notbetreuung vom Mindestpersonalschlüssel abweichen, sofern die Aufsichtspflicht uneingeschränkt gewährleistet ist. Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, haben Kinder Vorrang, bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur (gemäß Corona-Verordnung) arbeitet und unabkömmlich ist, Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist, sowie Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben. Im Zweifel entscheidet die Gemeinde über die Zulassung zur Notbetreuung. Das heißt, wenn die Höchstzahl der zulässigen Kinder überschritten wird, können solche zurückgewiesen werden, deren Eltern nicht in systemrelevanten Berufen arbeiten.

Kontakt

Gemeinde Hohentengen
Beizkofer Straße 57
88367 Hohentengen
Tel. 07572 / 760-20

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