Der Bürgermeister informiert

04.11.2020

über die aktuelle Corona-Situation

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie schon länger befürchtet, ist die zweite Corona-Welle nun tatsächlich Realität geworden. Ohne die neuen, empfindlichen Einschränkungen ist nach der Einschätzung der Fachleute eine völlig unkontrollierte Ausbreitung des Corona-Virus nicht mehr aufzuhalten.

Bei allen Unannehmlichkeiten, die wir seit Monaten und nun mit dem aktuellen „Teil-Lock-Down“ wieder verstärkt ertragen müssen, sollten wir uns vergegenwärtigen, dass es darum geht uns gegenseitig zu schützen und letztlich darum, Leben zu retten! Nach wie vor sterben täglich Menschen an den Auswirkungen einer Corona-Infektion oder haben an den Spätfolgen einer schweren Covid-19-Erkrankung zu leiden. Wir haben noch die Fernsehbilder vom Frühjahr vor Augen, als Kliniken in Italien, Spanien und in Frankreich den „medizinischen Notstand“ ausrufen mussten, weil sie nicht mehr allen Intensiv-Patienten helfen konnten. Dank der rechtzeitigen Entscheidung zum ersten „Lock-Down“ im Frühjahr konnten in Deutschland die negativen Auswirkungen in Grenzen gehalten werden. Es muss unser Ziel sein, auch die zweite Welle nicht zu einer flächendeckenden Katastrophe werden zu lassen! In einer aktuellen Pressekonferenz machte der Bundesgesundheitsminister klar, dass sich derzeit die Corona-Fallzahlen in Deutschland alle zehn Tage verdoppelten.

Wenn diese Entwicklung ungehindert voranschreiten würde, hätten wir bis Weihnachten etwa 400.000 Neuinfektionen – pro Tag! Es muss uns gelingen, diese Welle zu brechen!

Wenn wir bedenken, welche Entbehrungen, Beschränkungen und Ängste unsere Eltern oder Großeltern in den langen Jahren des Krieges (und auch noch in der Nachkriegszeit) ertragen mussten, sind die bekannten AHA+L Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und häufiges Lüften!) sowie die aktuellen Beschränkungen sicher nicht unzumutbar.
Natürlich haben die Beschränkungen auch negative Auswirkungen, insbesondere auf das soziale Miteinander sowie das gesellschaftliche und kulturelle Leben. Aber bedenken wir: Bei einem zweiten vollständigen Lock-Down mit Schließung von Kindergärten und Schulen sowie mit einer erheblichen Wirtschaftskrise wären die Auswirkungen mit Sicherheit noch sehr viel schlimmer. Also: jede und jeder trägt Verantwortung, dies zu verhindern!

Helfen wir uns gegenseitig – Nähe trotz Abstand!
Ich möchte an dieser Stelle meine Bitte wiederholen, dass wir in diesen Wochen den Notleidenden in unserer Gemeinde und den hilfsbedürftigen oder alleinstehenden Nachbarn in besonderem Maße beistehen sollten. Rufen Sie diese(n) einfach mal an! Schon eine kleine Aufmerksamkeit oder ein Hilfsangebot, schon das Wissen, dass man nicht vergessen ist, kann diesen Menschen sehr helfen diese schwierige Zeit zu meistern.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung – „zamma“ meistern wir in der Göge die Krise!

Ihr
Peter Rainer
Bürgermeister

Kontakt

Gemeinde Hohentengen
Beizkofer Straße 57
88367 Hohentengen
Tel. 07572 / 760-20

Logo Vier Länderregion Bodensee

© 2020 Gemeinde Hohentengen | neue partner - kommunikation & marketing

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen