Ausstellung „Menschen aus Eritrea in unserer Gemeinde“

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 13. - 17. März 2017: 17.00 bis 19.00 Uhr; Samstag und Sonntag 18. – 19. März 2017: 15.00 bis 19.00 Uhr

Ausstellung "Menschenaus Eritrea in unserer Gemeinde"

Der Bürgermeister informiert:

Ausstellung „Menschen aus Eritrea in unserer Gemeinde“

Am vergangenen Sonntag wurde im „Haus Strobel“ die Ausstellung „Menschen aus Eritrea in unserer Gemeinde“ eröffnet. Trotz des frühlingshaften Wetters waren zahlreiche Besucher gekommen, um unsere Asylsuchenden aus Eritrea kennenzulernen und sich über die Hintergründe ihrer Flucht zu informieren.


Der Vorsitzende der Christlichen Sozialstiftung Hohentengen, Bürgermeister a.D. Franz Ott, erläuterte in seiner Begrüßung die Absicht, mit den Menschen in der Göge ins Gespräch zu kommen. Es gehe darum, allgemeine und auch kritische Fragen offen zu diskutieren. Er dankte allen Helferinnen und Helfern des Arbeitskreises Flüchtlinge die sich seit einem Jahr in verschiedener Weise um die Neuankömmlinge kümmern, Sprachkurse geben, die Menschen zum Arzt oder zu Behörden begleiten oder sonstige Hilfestellungen zur Selbsthilfe geben. Insbesondere dankte er den Eheleuten Beate und Dr. Norbert Schreiber, die nicht nur Organisator und Motor der aktiven Integrationsarbeit seien, sondern auch den größten Teil der Ausstellungsvorbereitung übernommen hätten. Weiter dankte er den Arbeitgebern in der Göge, die Praktikum-Plätze zur Verfügung gestellt hätten. Einige der Männer würden demnächst eine Berufsausbildung beginnen. Sein weiterer Dank galt dem Freizeitsportverein Göge Hohentengen für die kostenlose Aufnahme in die Basketball-Abteilung.
Frau Landrätin Stefanie Bürkle zeigte sich in ihrem Grußwort hoch erfreut von der intensiven Betretung der Flüchtlinge in der Göge und auch von dem großen Interesse der Besucherinnen und Besucher. Die afrikanische Weisheit „es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“, gelte sinngemäß auch für die Integration von Flüchtlingen. Bevor sie die Ausstellung eröffnete, dankte sie allen Initiatoren der Christlichen Sozialstiftung bzw. des Helferkreises für ihr großes Engagement und für das wichtige Anliegen, mit sachlicher Information eine differenzierte Betrachtung zu ermöglichen.

Diesen Dankesworten kann ich mich nur anschließen. Die Sorge, die vor einem Jahr bei der Ankunft der „allein reisenden Männer aus Afrika“ in der Gemeinde zu spüren war, hat sich als unbegründet herausgestellt. Dies liegt natürlich auch an der sehr freundlichen und angenehmen Persönlichkeit unserer „Neubürger aus Eritrea“, aber auch an der hervorragenden Betreuung und Begleitung der Helferkreises.
Für diese wichtige und wertvolle Arbeit sage ich herzlichen Dank!

Peter Rainer
Bürgermeister

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